Wir sind stolz darauf ...

in der Feuerwehr freiwillig sowohl Dienst am Nächsten zu leisten als auch im Verein die Feuerwehr zu fördern.

 

Dieser Kreislauf zwischen Dienst und Verein ist oft nicht bekannt.

 

 

 

 

Ein kleiner Blick in die Historie:

Ehrenabzeichen 25 Jahre Dienst

Früher war es ehrenhaft, als Feuerwehrmann die gefürchteten Brände zu löschen. Die Mitglieder wuchsen mit den Jahren zusammen und erhielten erst nach langen 25 Jahren Dienst eine Auszeichnung für Ihre Treue (siehe das Kreuz in Silber am blauen Band). Über diese lange Zeit gingen sie gemeinsam durch alle Aufgaben hindurch und verbanden sich daher kameradschaftlich und meist auch freundschafltich.

 

Wer irgendwann keinen Dienst mehr verrichten konnte (Alter, Krankheit), war meist seinen Kameraden weiterhin sehr stark verbunden.

 

Was sollte mit den „Alten“ geschehen, die so viele Jahre im Dienst der Allgemeinheit standen und deren Wissen sehr wertvoll war?

Sie blieben ehrenhalber als Reservisten in der Wehr und ihren Kameraden in passiver Art und Weise treu.

 

Auch wenn es damals den „Feuerwehrverein“ nicht gab, so wurden doch die Begriffe „Vorstand“ und „Kommandant“ verwendet und gelebt. Beide Funktionen wurden von einer oder zwei Personen bekleidet. Daran erkennt man die Grundzüge der Vereinsstruktur in der Feuerwehr.

 

 

Und heute ...

 

… ist die Arbeit in der Feuerwehr immer noch ehrenhaft und wichtig für die Allgemeinheit.

Sie ist auch keine reine Männersache mehr: Mädels und Frauen helfen bei Feuer und Technischer Hilfeleistung ebenfalls entscheidend mit.

 

Heute sind Übung, Einsatz und vorbeugender Brandschutz die Hauptaktivitäten einer Feuerwehr. Aber wer kümmert sich um Mitglieder- und Imagewerbung? Um die Pflege der Kameradschaft und die Altgedienten? Wer bezahlt Sonderausgaben wie z.B. den Internetauftritt?

 

Für diese und ähnliche außerdienstlichen Belange ist der Verein gefragt. 

 

In unserer Feuerwehr kann jeder aktive Kamerad dem Verein beitreten.

Und wird der Dienst beendet, kann die Mitgliedschaft passiv weitergeführt werden.

 

Somit besteht unser Verein aus Aktiven Mitgliedern (die Dienst verrichten) und Passiven Mitgliedern (ehemals Aktive). 

 

Es gibt aber auch Fördernde Mitglieder. Das sind jene, die unsere Wehr finanziell unterstützen wollen. Diese Form der „Vereinsarbeit“ ist ebenfalls wichtig.

 

 

Kameradschaft – ein wesentlicher Pfeiler jeder Feuerwehr:

 

Das ist die zwischenmenschliche Verbindung aller Mitglieder, ob im Dienst oder danach. Sie hilft durch Dick und Dünn zu gehen, egal, ob bei loderndem Feuer oder Aufräumen nach der Übung. Die Kameradschaft wird in den Verein übertragen und bildet dort ebenfalls eine entscheidende Säule der Solidarität.

 

Unsere Leitsätze "Einer für Alle, Alle für Einen" und " Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" bilden hierbei die Leitplanken der Kameradschaft.

 

So ist es nicht verwunderlich, dass sich aus dem Dienst heraus viele persönliche Freundschaften entwickeln.

 

Sicherlich kann nicht jeder mit jedem - doch im Einsatz gilt die Kameradschaft. Das blinde Verlassen auf den Partner und die daraus entstehende gemeinsame Hilfe.