Die Tauchpumpe TP 4-1

Die Tauchpumpe TP 4-1 ist eine einstufige Kreiselpumpe (ist also von der Leistung nicht verstellbar) und wird von vielen Feuerwehren verwendet. Die  TP 4-1 hat einen Korndurchlass von 8 mm, der durch ein fest eingebautes Schutzsieb gewährleistet wird und somit die Pumpe nicht beschädigt werden kann. Die Pumpe kann ein- bzw. untergetaucht, stehend oder liegend betrieben werden. Sie hat einen Abgang zum Anschluss eines B-Schlauches, womit 400 Liter pro Minute bei 1bar gefördert werden können. Beim Abpumpen von Schadwasser aus überfluteten Räumen, bietet sich die Stromspeisung der Pumpe aus dem Hausnetz an. Da viele Wohnungen oder Häuser nur über eine ältere Hauselektrik verfügen, beziehungsweise nicht sichergestellt ist, dass vorhandene Schutzeinrichtungen ordnungsgemäß funktionstüchtig sind, muss bei einer Stromeinspeisung aus einem Hausnetz ein sogennanter Fi-Schalter (Fehlerstromschutzschalter) eingebaut werden. Dieser schützt die Einsatzkräfte vor einem Stromschlag, bei einem Defekt der Pumpe.

Um wenige Millimeter Wasser abpumpen zu können, kann das Sieb der Tauchpumpe auch abgenommen werden. Durch das Abnehmen des Siebs ist das Verschmutzungsrisiko natürlich höher als mit Schutzsieb.Diesbezüglich sollte bei einem sehr verschmutzen Wasser die Abnahme des Siebes abgewogen werden. Beim Einsatz in vollgelaufenen Räumen ist eine Mehrzweckleine am Haltebügel zu befestigen, um die Pumpe zu sichern, oder um sie in einem Schacht ablassen zu können.

Beim Abschalten der Pumpe ist darauf zu achten, dass das in dem Schlauch verbliebene Wasser nicht wieder in den trockengelegten Raum zurückläuft. Nach dem Einsatz sollte die Pumpe kurz in klarem Wasser gespült werden, um diese vom Schmutzwasser zu befreien.
 
 
Bild links: Tauchpumpe TP 4-1 mit dem sog. "Fi-Schalter" (Fehlerstromschutzschalter)

 

(Bericht: Alexander Sabaraj)