Stifneck - Schutz der Halswirbelsäule

 

In dieser Tasche werden Halskrausen, sogennante Stifnecks, sowie Einmaldecken und Umbetttücher aufbewahrt.

Die aus Kunststoff bestehenden Halskrausen werden schon bei Verdacht auf eine eventuelle Verletzung der Halswirbelsäule angelegt, und sorgen für eine Fixierung der Halswirbelsäule. Bewegungen werden somit auf ein Minimum reduziert, und senken die Gefahr einer eventuell drohenden Querschnittslähmung.

Um die Gefahr einer Unterkühlung zu verringern, befinden sich Einmaldecken in der Tasche.
Die Umbetttücher ermöglichen ein verhältnismäßig schonendes Umlagern auf die Trage des Rettungsdienstes und vermeiden ebenfalls unnötige Bewegungen.

Gerade bei Verkehrsunfällen oder bei Stürzen sind die Halskrausen mittlerweile unverzichtbar und nicht mehr wegzudenken. Durch die schnelle, schonende und unkomplizierte Handhabung eignen Sie sich besonders für den Rettungseinsatz.

 

 

  • Das Einstellen der passenden Höhe

 

Durch die Verstellmöglichkeit der Höhe ist eine Anpassung an jede Halslänge (eine verstellbare Halskrause für alle Kindergrößen befindet sich ebenfalls in der Tasche) möglich.
Durch das Abmessen des Abstandes zwischen Kinnspitze und Schulterhöhe (wird mit den Fingern ausgemessen) wird die Länge des Stifnecks für jeden Finger um eine Stufe erhöht. (siehe oben) In Beispiel rechts müsste das Stifneck auf die 3. Stufe ausgezogen und durch die Druckköpfe arretiert werden.
Bei älteren Modellen war eine manuelle Verstellung der Höhe nicht möglich. Somit gab es für jede Halslänge ein passendes Stifneck. Auch hier konnte man mit den Fingern den Abstand bestimmen und das richtige Stifneck herausfinden.

 

    • Das Anlegen des Stifnecks

 

Während ein Feuerwehrmann den Kopf des Patienten mit seinen Händen fixiert, kann ein weiterer Feuerwehrmann das Stifneck anlegen, und vorsichtig verschließen. Hierbei ist darauf zu achten, dass sich beim Verschießen des Stifnecks der Kopf nicht mitbewegt.
Verschlossen werden die Stifnecks durch die an den Seiten angebrachten Klettverschlüsse . Der Kopf des Patienten wird während des gesamten Rettungsvorganges durch einen Feuerwehrmann weiter fixiert.

 

(Bericht: Michael Almstetter)