Die Schnellangriffseinrichtung

Die Schnellangriffseinrichtung ist eine, in Löschfahrzeugen mit Wassertank, wie Tanklöschfahrzeuge(TLF) oder Löschgruppenfahrzeuge mit Tank (z.B. LF 16/12), übliche Einrichtung. 
Sie wird eingesetzt um Brände kleinen bis mittleren Umfangs möglichst schnell Herr zu werden. 

Im Gegensatz zum klassischen Löschaufbau, bei dem Schläuche komplett ausgerollt, ein Verteiler gesetzt und Strahlrohre angeschlossen werden müssen, wird beim Löschangriff mit der Schnellangriffseinrichtung nur der formstabile Schlauch mit dem vormontierten Strahlrohr von der Haspel gezogen und ist nach einem Handgriff des Maschinisten einsatzklar.

Die Schnellangriffseinrichtung ist grundsätzlich über ein Kugelhahnventil direkt mit der Feuerlöschkreiselpumpe verbunden um keinen Zeitverlust beim Vornehmen zu haben.

Es besteht die Möglichkeit wahlweise zum vormontierten Hohlstrahlrohr ein spezielles Schaumrohr anzuschließen. Diese Möglichkeit wird z.B. bei Fahrzeugbränden gerne verwendet, da Löschschaum eine erstickende Löschwirkung hat und deshalb, z.B. zum Löschen ausgelaufener Betriebsstoffe (Brandklasse B) oder zum Ersticken von Bränden im Motorraum (siehe Bild), das Mittel der Wahl sein kann.

 

 

(Artikel: Johannes Schenk)